Los
geht es am 24. Oktober, wir sind zu viert und fahren morgens nach
Hamburg, inzwischen die Stadt der Baustellen. Am Flughafen haben wir
am Schalter von KLM einige Probleme, den doppelt gebuchten Flug zu
erklären. Wir hatten versehentlich einen falschen Nachnamen
angegeben, ein kleiner Fehler, ein teures Vergnügen. Aber: safety
first gilt bei den Fluggesellschaften und das ist ja auch richtig so.
Dann
haben wir endlich unsere vier Plätze von Hamburg nach Amsterdam, ein
kleiner Hopser und von Amsterdam nach Montreal, ein ruhiger und
angenehmer Flug mit sehr freundlichem Kabinenpersonal und gutem
Essen.
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| Hier verbringen wir die nächsten Tage |
Mit
dem Taxi geht es dann zur Aida, das Schiff ist groß und
eindrucksvoll und wird uns die nächsten Tage beherbergen. Die
Schiffsbesichtigung ist ebenfalls eindrucksvoll.
Es gibt
Sportmöglichkeiten und eine schöne Saunalandschaft. Für
Abwechslung ist also gesorgt. Nach deutscher Zeit ist es bereits halb
drei und nach einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein fallen wir
müde ins Bett.
Am
Donnerstag werden wir viel zu früh wach und frühstücken früher
als geplant. Das Frühstückbüfett ist sehr reichhaltig, man findet
von Eiern mit Speck über Ingwerwasser einfach alles. Dieses gute
Essen wird uns die nächsten Tage begleiten. Alles gut und lecker.
Die
Temperaturen sind allerdings an diesem Morgen nicht gerade einladend.
Wir haben 5 Grad, aber die Sonne soll wohl noch kommen, so lautet die
Vorhersage.
Wir
machen uns auf, Montreal kennenzulernen. Unser erster Anlaufpunkt ist
die Basilika Notre Dame. Die zwischen 1824 und 1829 erbaute Basilique Notre Dame ist das bedeutendste Monument in Vieux-Montréal, der
Altstadt von Montreal, und bildet das Kernstück des religiösen
Lebens der traditionell katholisch geprägten Stadt.
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| Sehr beeindruckend |
Wir laufen weiter zur Kathedrale Marie-Reine-du-Monde, dem Petersdom nachempfunden. Weniger spektakulär, aber auch wunderschön.
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| Diese bezaubernden Damen haben es mir angetan. Es gibt sie auch kleinformatig, allerdings bewegen sich die Preise immer noch im 1000 Dollar Bereich. |
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| Hier gehts zum Shoppen |
Hier findet man auch den Einstieg in die Untergrundstadt Montreal. Bereits Anfang der 60er Jahre, etwa zeitgleich mit der Planung des ersten Wolkenkratzers der Stadt, entstand auch die Idee, Teile des Stadtlebens unter die Erde zu verlagern. Eine frühere Schneise für Eisenbahnschienen, gleich neben einem Neubauprojekt gelegen, wurde nicht etwa aufgefüllt und bebaut oder einfach zu Tiefgaragen ausgebaut. Stattdessen entstand darin der „Place Ville-Marie“, ein imposantes Einkaufszentrum mit Kinos und Cafés.
In den Sommermonaten fand das Leben in Montreal vor allem draußen, in Straßencafés und auf begrünten Boulevards statt. Gleichzeitig entwickelte sich der „Place Ville-Marie“ schnell zum beliebten Treffpunkt an kalten Wintertagen. Bald schon siedelten sich weitere Geschäfte und Attraktionen in den warmen Kavernen unter der Stadt an. Aus der ursprünglichen Keimzelle „Place Ville-Marie“ erwuchs so eine beeindruckende Stadt unter der Erde, die „Ville souterraine“. Mittlerweile ist das weitverzweigte Netz der Passagen und Tunnels, der mehrstöckigen Galerien und unterirdischen Plätze über 32 Kilometer lang und bildet die größte Untergrundstadt der Welt. Hier hätten wir sehr viele Möglichkeiten, unser Geld auszugeben, leider sind die Geschäfte nicht so schön und elegant, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Trotzdem sehr eindrucksvoll, wie die Einwohner dem Winter hier ein Schnippchen schlagen.
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| Wunderbarer Blick, aber bitterkalt |
Ein Taxi bringt uns auf den Mont Royal. Der Mont Royal ist die höchste Erhebung in Montreal und liegt inmitten einer der bedeutendsten Parklandschaften der Stadt. Hier treffen sich seit jeher Menschen aus nah und fern. Der Park basiert auf Plänen, die 1876 von Frederick Law Olmstead erstellt wurden, einem berühmten Landschaftsarchitekten, der auch den New Yorker Central Park gestaltet hat.
Durch Anlage des Parc du Mont-Royal sollte die Naturlandschaft vor jeder Art von Bebauung geschützt werden. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 343 Hektar und ist ein wahres Pflanzenparadies, das Hunderten von Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bietet. Da die Anlage zudem ein umfassendes Netz von Gehwegen und Treppen aufweist, verfügt sie über zahllose Aussichtspunkte mit einmaligem Blick auf Stadt und Umland. Leider ist es heute auch recht kalt dort oben und uns fliegen die ersten Schneeflocken ins Gesicht.
Mit dem Bus geht es zurück bis zu einer U-Bahn-Station. Einige junge Leute – auch vom Schiff – waren besser vorbereitet als wir und sind uns behilflich, den Rückweg zu finden.
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| Rettungswesten für alle |
Am Abend gehen wir getrennt essen, weil Peter gern indisch essen möchte. Wir lernen am Tisch zwei nette Paare kennen und unterhalten uns gut.
Später sehen wir uns die allabendliche Show im Schiffstheater an. Die Truppe ist wirklich sehr professionell und macht Spaß.
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| Hier werden wir gut versorgt. |
Am Freitag wachen wir in Quebec auf. Es ist bitter kalt und wir laufen nach dem Frühstück in die Altstadt. Die Altstadt wurde bereits 1985 mit dem Titel UNESCO-Weltkulturerbe geadelt. Man sieht hier jahrhundertealte Architektur nebst atemberaubender Kirchen und Kapellen.
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| Das schöne Quebec |
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| Phantasievoll gestaltete Fenster |
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| Auch hier wieder die netten Damen |
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| Wasserfall |
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| Eine Touristein wollte unbedingt ein Foto mit uns machen, leider hat sie den Wasserfall vergessen und stattdessen ihren Daumen fotografiert. |
Leider ist das bei Kreuzfahrten aber so, dass man nur begrenzt Zeit hat, um einen Ort zu erkunden.
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| Es läßt sich auch an Bord aushalten |
Zurück auf dem Schiff spielen wir einige Runden Doppelkopf. Beim Abendessen sitzen wir mit zwei Damen aus Wiesbaden zusammen, die wir im Laufe der Reise immer wieder treffen und mit denen wir uns über unsere Aktivitäten austauschen.
Der Samstag ist ein Seetag, also schlafen wir etwas länger, dann Frühstück. Dann suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen, sehen aufs Meer und in unsere Bücher. Ein Süppchen zum Mittag, dann geht es für uns in die Sauna, schwitzen und aufs Meer sehen. So verbringen wir den ersten Seetag.
Am Sonntag schaukelt es schon etwas heftiger und das Frühstücken fällt stürmisch aus. Zweiter Seetag, man kann sich Vorträge anhören, lesen, saunieren und so bringt man den Tag herum.
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| Harbour Walk |
Das moderne Bauwerk schließt sich an das südliche Ende der Halifax Waterfront an. In dem aufwendig gestalteten Komplex wurden nicht nur Einrichtungen für Kreuzfahrt-Passagiere, sondern auch Ausstellungsräume für Künstler, Händler und ein Café geschaffen. Ein Museum, ein Universitätsbereich und ein „Farmers‘ Market“ mit regionalen Erzeugnissen geben der Anlage den letzten Schliff.
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| Einwanderer-Denkmal |
An
der Ecke Bishop Street und der kreuzenden Barrington Street steht das
historische Government House.
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| Der herbstliche Park |
Die Zitadelle ist das Symbol der bedeutenden Rolle, die Halifax als Marinestandort des British Empire gespielt hat. In der Festung erfahren die Besucher viel über Kanadas militärisches Erbe und die Wandlung von einer Kolonie zu einer Nation. Zugleich genießen sie Panoramablicke über Halifax. Exakt um 12:00 Uhr mittags wird die Noon Gun abgefeuert. Tja, ausgerechnet zu dieser Zeit stehen wir vor der Zitadelle und der Knall der Kanone holt mich fast aus den Schuhen, so erschrocken bin ich.
Zwischen der Zitadelle und dem tiefer gelegenen Stadtzentrum liegt der historische Uhrturm aus dem Jahr 1803. Leider ist er gerade eingerüstet und wird restauriert.
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| St. Pauls Church |
Alles in allem ist Halifax eine hübsche und ansprechende Stadt, die auch in der Umgebung sehr sehenswerte Anlaufpunkte bietet. Leider muss man sich immer aus Zeitgründen für eine Sache entscheiden, aber der Stadtrundgang war für uns durchaus attraktiv.
Zurück
an Bord laufen wir auch bald aus, begleitet von Musik und einem
Drink. Abendessen, es schaukelt wieder. Früh ins Bett, der Magen meldet seinen Unmut über die Schaukelei an.
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| Bar Harbour |
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| Hübsche Häuser |
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| Ein Spaziergang bietet sich an |
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| Überall die Fahne, auch an Privathäusern |
Am Mittwoch legen wir morgens in Boston an. Wir kennen diese tolle Stadt schon aus vorhergehenden Besuchen und daher bedauern wir es hier besonders, dass wir nur einige Stunden für die Besichtigung der Stadt zur Verfügung haben. Wir nehmen den Shuttlebus und fahren bis an den Hafen.
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| Quincy market |
Wir
bestaunen das reichhaltige Angebot und verlassen den Markt in
Richtung des Freedom Trails. Hier steht eine Bank mit einer Figur,
hier hat Peter bereits in den 80er und 90er Jahren Fotos von sich und seinen
Kollegen gemacht und auch wir haben bei einer früheren Reise hier
fotografiert.
Gleich nebenan steht das Holocaust Memorial, sehr
eindrucksvoll gestaltet. Die 6 Glassäulen symbolisieren die 6 großen
Konzentrationslager im 2. Weltkrieg und gedenken der Millionen von
Opfern, deren Gefangenennummern im Glas eingeritzt sind.
Aufsteigender Dampf, die Namen und Nummern haben eine ganz eigene
Wirkung und verursachen eine Beklommenheit, die nicht so schnell
abzuschütteln ist. Am Ende dann das berühmte Zitat von Martin
Niemöller: „Als
die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja
kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich
geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die
Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein
Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der
protestieren konnte“.
Wir
stehen immer noch am Memorial, als uns die riesigen Menschenmengen
auffallen, die alle in eine Richtung ziehen. Eine riesige Parade
durchzieht die Stadt. Die Red Socks haben eine wichtige Meisterschaft
gewonnen und tausende von Fans feiern das lautstark. Um den
Menschenmengen zu entgehen, laufen wir also zunächst mal ein Stück
zurück um im Hardrock Cafe einen Kaffee zu trinken. Den bekommen wir
auch und wundern uns, dass wir bis auf den Grund der Tasse sehen
können. Die humorvolle Serviererin erklärt uns, dass dies der
typisch amerikanische Kaffee sei, sie allerdings würde ihren Kaffee
auch ein wenig stärker trinken.
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| Guter Kaffee zu angemessenem Preis |
Nach einer Schrecksekunde frage ich
den Chief am Eingang, ob er mir sagen könne, was sich in meiner
Tasse befände. Er tippte auf „Tea“. Dazu kam die Information,
dass ein Kaffee hier 4 Dollar kostet. Das reicht! Wir machten klar,
dass wir dieses braune Wasser weder trinken noch bezahlen würden und
verließen diesen Laden. Touristennepp, da spielen wir nicht mit.
Wir machen uns auf den langen Weg zum Prudencial-Tower. Die Hinterlassenschaften der Fangemeinde sind enorm.
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| Die guten Geister müssen auf die Fans aufpassen |
Die Müllberge
türmen sich und die Müllabfuhr ist bereits dabei, aufzuräumen.
Wir
fahren in den 50. Stock und gehen über den sogenannten Sky-Walk
Observatory. Es lohnte sich: die Aussicht ist toll und mit dem
Audioguide erfährt man an über 20 Stationen, was man gerade vor
sich sieht. Es gibt Kurzfilme über Boston in einem kleinen Kinoraum
und weitere informative Displays. Da die Sehenswürdigkeit nur mäßig
besucht war, gab es auch keine Drängelei. Ungewöhnlich ist, dass es
keine Sicherheitskontrollen gibt und man einfach auch ohne Ticket
selbst den Lift in den 50. Stock nimmt. Dank an dieser Stelle an
Fredy und Barbara für den Tipp.Zurück fahren wir mit der U-Bahn, im Quincy-Market essen wir dann eine Kleinigkeit. Dann gehen wir am Hafen entlang in Richtung Shuttlebus und fahren zurück zum Schiff.
Abends dann wieder Showprogramm. Die Band verwöhnt uns mit Beatles-Hits.
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| Abends immer Showprogramm |
Der Donnerstag ist wieder ein Seetag.
Man informiert uns über die Formalitäten beim Auschecken. Nun ist
es bald zu Ende, das süße Kreuzfahrtleben.
Das Wetter ist sensationell gut und wir können an Deck liegen und die Sonne genießen.
Das Wetter ist sensationell gut und wir können an Deck liegen und die Sonne genießen.
| So läßt es sich aushalten |
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| Lasershow zum Abschied |
Am Nachmittag gehen wir dann noch einmal in die Sauna und
auch hier gibt es die Möglichkeit, auf einer Terrasse draußen zu
liegen und die frische Seeluft zu tanken.
Abends dann wieder ein tolles Showprogramm, Abendessen und dann gibt es auf dem Pooldeck Sekt und eine Lasershow zum Abschied der Reise.
Am Freitag stehen wir früh auf, Zähne putzen und um 5.45 Uhr stehen wir schon an Deck. Das Schiff fährt unter der Verazzanobrücke hindurch und läuft in den Hafen von New York ein.
Ein wunderbarer Anblick, links
die Freiheitsstatue, bei deren Anblick so viele Menschen erleichtert
und froh waren und sich ein neues besseres Leben in Freiheit
erhofften.
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| Schöner Moment |
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| Tolle Stadt, immer wieder |
Rechts Manhattan, die Türme und glänzenden Hochhäuser.
Kloß im Hals, so eindrucksvoll. Es ist doch etwas Besonderes, mit
dem Schiff nach NY einzureisen.
Nach dem Frühstück geht’s dann los. Wir liegen mitten in Manhattan, nur ein paar Blocks bis zum Times-Square. Hier brennt die Luft und wir mischen uns unter die vielen tausend Touristen, die sich das Spektakel hier ansehen. Der Times Square in New York ist der meistbesuchte Platz in Manhattan. Dieser Platz, auch bekannt als „Crossroads of the World“ (Kreuzung der Welt), hat Dutzende leuchtender LED-Bildschirme und Reklametafeln.
Nach dem Frühstück geht’s dann los. Wir liegen mitten in Manhattan, nur ein paar Blocks bis zum Times-Square. Hier brennt die Luft und wir mischen uns unter die vielen tausend Touristen, die sich das Spektakel hier ansehen. Der Times Square in New York ist der meistbesuchte Platz in Manhattan. Dieser Platz, auch bekannt als „Crossroads of the World“ (Kreuzung der Welt), hat Dutzende leuchtender LED-Bildschirme und Reklametafeln.
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| Hier brennt die Luft |
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| Wunderschönes Gebäude |
Dann geht es weiter an den Edelgeschäften der
5th
Avenue vorbei zum New York Plaza Hotel. Wir marschieren beherzt
hinein und bewundern die wunderschöne Ausstattung.
Direkt neben dem
Central Park und der 5th Avenue liegt dieses international
renommierte Hotel in Manhattan. Nur wenige Meter trennt uns von
berühmten Geschäften wie Bergdorf Goodman, Louis Vuitton, Chanel
und Saks Fifth Avenue.
Wir laufen weiter am Central Park entlang bis zum Columbus Circle. Der Columbus Circle ist ein kleiner Platz oder eher ein mehrspuriger Kreisel direkt an der süd-westlichen Ecke vom Central Park. Hier treffen verschiedene Straßen aufeinander: die 59. Straße, 8th Avenue, der Broadway und Central Park West. Somit ist hier immer viel los!
Wir laufen weiter am Central Park entlang bis zum Columbus Circle. Der Columbus Circle ist ein kleiner Platz oder eher ein mehrspuriger Kreisel direkt an der süd-westlichen Ecke vom Central Park. Hier treffen verschiedene Straßen aufeinander: die 59. Straße, 8th Avenue, der Broadway und Central Park West. Somit ist hier immer viel los!
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| Columbus Circle |
Außerdem liegt direkt gegenüber eine kleine Shopping-Mall, dort
gibt es ein Lieblingsgeschäft, in das ich immer gehen muss, wenn ich
hier bin. Tolles Geschirr, wunderbare und schöne Küchenutensilien.
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| Hier muss ich mein Geld festhalten |
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| Dakotahaus |
Weiter geht’s. Als wir schon eine Station gefahren sind, fällt uns auf, dass wir unsere Einkaufstüte auf der Bank am Memorial stehen lassen haben und wir fahren schnellstens zurück. Siehe da: sie steht noch da, unberührt.
Wir fahren Downtown mit dem C-Train zum Washington-Square. Hier ist im Sommer natürlich mehr los, aber man kann ahnen, wie schön es hier ist und wie entspannt und locker die Leute hier leben.
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| Washington Square |
Wir trinken noch einen Kaffee, dann fahren wir mit der U-Bahn zur 50. Straße. Ein Fußmarsch zur Aida liegt noch vor uns und dann kommen wir reichlich kaputt und fußmüde an. Bei Sigrid macht sich das besonders bemerkbar. Ihr Bein ist angeschwollen und rot.
Samstag. Leider ist der Schiffsarzt nicht mehr erreichbar, er hat einen Notfall zu betreuen und so kann Sigrid ihr Bein nicht untersuchen lassen. Sie hat zwar keine Schmerzen, aber das Bein ist immer noch geschwollen und scheinbar entzündet. Wir müssen auschecken und haben dafür ein bestimmtes Zeitfenster. Mit unseren Koffern verlassen wir das Schiff und eilen zum nächsten Taxi. Leider wollen die Fahrer alle nur eine Tour zum Flughafen abstauben, Zu uns sagen sie, dass sie wegen des NY-Marathons, der hier stattfindet, 60 Dollar nehmen müssen für eine Fahrt zum Hotel 4 Blocks weiter. Wir verzichten, gehen eine Ecke weiter und finden dort einen Taxifahrer, der uns für 10 Dollar zum Hotel bringt.
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| Briefkasten in der Grand Central Station in unmittelbarer Nähe zum Hotel |
Das Hotel ist sehr schön, hat sehr luxuriöse Betten und ein tolles Bad. Leider bleiben wir hier nur eine Nacht. Dieses Hotel gehörte zu der Pauschalreise, die wir gebucht haben und eigentlich müßten wir morgen zurück reisen. Wir haben uns aber neue Flüge und ein Hotel gebucht und bleiben noch eine Woche hier.
Wir machen uns auf ins Rockefeller-Center. Das Rockefeller Center erstreckt sich über drei Straßenblocks im Karee zwischen der berühmten Fifth Avenue und der Avenue of the Americas (Sixth Avenue), der West 47th Straße und der 52nd Straße. Das GE Building ist mit einer Höhe von 259,1 m das Höchste des Gebäudekomplexes. Der zweite Erholungsraum rund um das Rockefeller Center ist der Lower Plaza (auch Rockefeller Plaza genannt). Vor allem bekannt für seinen imposanten Weihnachtsbaum, der jedes Jahr im November feierlich aufgestellt wird. Leider sind wir ein klein wenig zu früh. Noch gibt es hier Herbstdekorationen. Allerdings ist die Eisbahn schon eröffnet.
Wir fahren also hoch und genießen den schönen Blick auf die Stadt.
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| Dieses Bild kennt jeder. |
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| Also haben wir uns auch getraut. |
Ein kleiner Imbiss und dann geht’s zur Brooklyn Bridge.
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| Die berühmte Brooklyn Bridge |
Zu
einem Aufenthalt in New York gehört auf jeden Fall die Überquerung
der Brooklyn Bridge! Man geht
zu Fuß über die Brooklyn Bridge und genießt den fantastischen
Ausblick auf die Ostseite Manhattans mit dem Pier 17 und dem East
River. Es dauert schon fast eine Stunde, die Brücke zu überqueren, weil man ja auch ständig fotografieren muss. Es ist eigentlich egal, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man über die Brücke geht: der Blick auf die Brücke und von der Brücke ist zu jeder Zeit spektakulär.
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| Man wird belohnt mit einem tollen Blick. |
Das U-Bahn-Fahren geht inzwischen reibungslos, es ist sehr günstig mit einem Wochenticket für 32 Dollar. Dafür kann man auch den Bus nehmen oder sogar die Seilbahn, die an der Ed-Koch-Queensboro-Bridge entlang führt.
Zurück ins Hotel, kleine Pause, bevor wir in einem kleinen Sport-Pub etwas essen. Hier gibt es Fish and Chips und tolle Burger.
Wir genießen das tolle Hotelbett und schlafen gut im 37. Stock.
Sonntag, es ist der Tag des New-York-Marathons und uns fielen schon am Vortag die vielen sportlichen Leute auf, die alle diesen Marathon mitlaufen wollen. 50.000 Teilnehmer, dazu noch die Streckenposten und die vielen Helfer. Viel los in der Stadt.
Wir lassen unsere gepackten Koffer im Hotel und machen uns auf nach Harlem, weil wir unbedingt nochmal einen Gospel-Gottesdienst besuchen wollen.
In Harlem steigen wir aus der U-Bahn und finden uns sofort zurecht. Da ist die Kirche, die wir besuchen wollen und etwas weiter muss doch das kleine Frühstückscafe sein, das wir in so guter Erinnerung haben.
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| Sehr lecker |
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| Voller Inbrunst, Mutter und Tochter |
Einzelne Leute, alle sehr elegant gekleidet, stehen auf und erzählen von ihren Begegnungen mit Jesus und Gott und dann stimmt der Chor wieder ein Lied an und alle singen mit. Sie singen erstaunlich gut, voller Inbrunst, Dankbarkeit, Demut und auch Lebensfreude. Ein Erlebnis.
Zurück nehmen wir den Bus. Eine lange Fahrt, auch wieder wegen des Marathons mit einigen Umwegen, zum Teil durch den Central-Park. Wir haben den Bus zeitweise für uns alleine und können uns in Ruhe Manhattan betrachten.
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| Der Blick aus diesen Fenstern ist sensationell. |
Das Z-Hotel hält Gäste-Fahrräder vor und das ist für uns eine willkommene Gelegenheit, uns den Marathon doch noch aus der Nähe anzusehen. Wir machen also innerhalb der gesperrten Straßen eine schöne Radtour und sehen uns das neue Viertel mit den schönen Grünanlagen an.
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| Radeln durch Long island City |
Abend gehen wir in den Pub, den wir schon bei früheren Besuchen kennengelernt hatten und essen wunderbare Spearribs.
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| Nee, nee, nur ausgeliehen |
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| Am Abend dann der Blick aus dem Hotelfenster |
Montag. Das Frühstück im Hotel ist besser als erwartet und so machen wir uns gestärkt auf nach Manhattan. Das Hotel hält einen Shuttlebus vor, mit dem wir immer hin und her fahren können. Leider regnet es ein wenig, aber wir lassen uns nicht entmutigen und es geht mit der U-Bahn weiter zum Battery Park. Der Park ist einer der ältesten öffentlichen New Yorker Parks und von hoher historischer Bedeutung für New York. Genau hier sollen die ersten holländischen Siedler angekommen sein, als sie New Amsterdam gründeten.
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| Leider im Nebel |
Mit der Fähre geht es von hier aus zur Freiheitsstatue. Einmal umrunden, das Museum auf Elis Island kannten wir schon und sparen uns den Halt dort.
Zurück an Land geht es in die Wall Street. Es gibt auffällig viele Baustellen in NY. Überall entsteht Neues oder wird Altes modernisiert.
Der Weg führt uns dann zum 9/11 Memorial und zum One World Trade Center. Eindrucksvoll und anrührend. Ungefähr 3000 Menschen haben hier seinerzeit ihr Leben gelassen. Die Twin Towers standen in Lower Manhattan, bis sie bei den Terroranschlägen im Jahre 2001 zerstört wurden. Heute steht das One World Trade Center direkt an der Stelle, wo einst die Twin Towers standen. Nach den Anschlägen vom 11. September dauerte es über eineinhalb Jahre, bis alle Stahl- und Betonreste abgetragen waren.
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| Beklemmend und eindrucksvoll |
Das 9/11 Memorial wurde im September 2011 eröffnet, zum Gedenken an die Opfer des Anschlages vom 11. September 2001. Die Gedenkstätte besteht aus zwei riesigen quadratischen Wasserbassins an exakt der Stelle, wo damals die Twin Towers standen. Die Namen der Opfer sind an den Rändern der Wasserbassins eingraviert.
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| Ganz in weiss |
Gleich dahinter der neue futuristische Verkehrsknotenpunkt Oculus, erbaut vom spanischen Architekten Santiago Calatrava, der bereits mit spektakulären Bahnhofsbauten in Lyon, Lüttich-Guillemins und Zürich-Stadelhofen bekannt geworden war. Hier ist alles in weiß gehalten und sehr elegant. Auf den untere Ebenen liegen die Bahnsteige mehrerer U-Bahn-Linien und des PATH-Train. Auch gehört eine Shopping Mall mit zusammen 35.000 Quadratmetern Verkaufsfläche zu dem Komplex.
Wie bei anderen Großbauprojekten verzögerte sich auch beim Oculus die Fertigstellung – und die Kosten liefen gehörig aus dem Ruder. Statt der veranschlagten zwei Milliarden US-Dollar hat der neue Verkehrsknotenpunkt an der Südspitze Manhattans laut Zeitungsmeldungen am Ende knapp vier Milliarden US-Dollar verschlungen.
Es regnet wieder als wir in Chinatown ankommen. Wir verlaufen uns und werden pitschenaß. Wir essen eine Kleinigkeit und fahren dann zur Shuttlebus-Haltestelle. Der Verkehr ist irre und es wundert uns nicht, dass unser Busfahrer nicht erscheint. Also U-Bahn, laufen, nass und kaputt.
Pause.
Später: Der Italiener, zu dem wir wollten und von dem wir die Inhaberin aus dem letzten Urlaub kennen, hat leider Ruhetag. Der Japaner gegenüber tut es auch. Sehr gutes Essen, Absacker im Hotel.
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| Es weihnachtet schon beträchtlich |
Das Kaufhaus spendiert uns allerdings eine virtuelle Schlittenfahrt mit Rentieren, über Berge und durch Täler, sehr witzig und toll. Ein Erlebnis.
Dann nehmen wir die U-Bahn zum Chelsea-Market im Meatpacking Destrict und bestaunen die tollen Sachen, die dort angeboten werden. Das Gebäude, das einst eine Keksfabrik war und der Ort an dem die berühmten Oreo Kekse erfunden wurden.
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| Hier gibt es alles was das Herz begehrt |
Heute findet man in den Hallen Bäckereien, Weinhändler, Gemüsehändler, ein Fischgeschäft, Sushibars, eine Fleischerei mit Steak-Restaurant und vieles mehr.
Nur ein paar Meter weiter beginnt die High Line Trasse, auf dem ein Park angelegt wurde. Der High Line Park befindet sich auf einer 2,3 km langen, stillgelegten Hochbahntrasse, die in den 1930er Jahren erbaut wurde. Ab 1934 wurde die Bahntrasse, die parallel zur 10th Avenue verläuft, dafür genutzt, Fleischwaren und Geflügel in den westlichen Teil Manhattans zu transportieren. Als der Transport mehr und mehr auf die Straße verlagert wurde, machte dies die Bahntrasse zunehmend überflüssig. Im Jahr 1980 fuhr der letzte Zug auf dieser Strecke.
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| High Line im Regen |
Es regnet zwar immer noch, aber der Spaziergang hier oben ist ein Erlebnis.
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| Die schön dekorierten Fenster bei Bloomingdales |
Dann in den Shuttle und zurück ins Hotel. Am Abend versuchen wir es wieder beim Italiener.
Leider ist unsere Gastgeberin von vor zwei Jahren, mit der wir uns so gut unterhalten hatten, wieder nicht da. Später schrieb sie uns, dass sie es so sehr bedaure, uns nicht gesehen zu haben und sie hoffe, dass wir noch einmal kommen. Leider nicht, Gianna, das war wohl das letzte Mal, dass wir in NY waren. Obwohl: das Essen war wirklich gut, vielleicht überlegen wir es uns noch einmal.
Ein Wein, ein Bier auf dem Zimmer, schlafen.
Mittwoch, es ist nicht zu fassen: die Sonne scheint, blauer Himmel. Rüber mit dem Shuttle, dann nehmen wir den Hopp-on-hopp-off-Bus und bei dem Wetter können wir sogar oben an der Luft sitzen. Wir genießen die Stadtrundfahrt, obwohl wir ja schon einiges kennen. In Chinatown steigen wir aus und betrachten es noch einmal bei Sonnenschein. Dann finden wir ein sehr schönes kleines Cafe und gönnen uns eine Pause.
Als die Dämmerung eintritt, fahren wir auf das Empire-State-Building.
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| Immer wieder beeindruckend |
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| Blooming onion |
Heute Abend besuchen wir ein australisches Restaurant, das Outback. Wir genießen Australisches Essen und eine toll zubereitete Blooming Onion.
Zurück im Hotel gibt es noch einen Drink, dann ruft unser Bett.
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| In fünf Jahren sind sie Superstars, hab vergessen, mir ein Autogramm geben zu lassen. Mist. |
Dann sind wir angekommen im jüdischen Viertel. Mitten im pulsierenden Brooklyn lebt eine orthodoxe jüdische Glaubensgemeinschaft, die sich dem weltlichen Leben Amerikas entzieht – auch seinen Gesetzen und den Werten von Freiheit und Gleichheit: die Chassidim. New Yorks Chassidim gelten als die strengsten der Welt.
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| Auch die kleinen Jungen haben schon Schläfenlocken |
Nach Amerika kamen sie auf der Flucht vor den Nazis und den Kommunisten. Zahllose Vorfahren starben im Konzentrationslager. Die Chassidim leben vor allem in Brooklyn. Jede Familie hat durchschnittlich sechs Kinder, die meisten kommen im Maimonides-Krankenhaus zur Welt. Die Frauen tragen Perücken, die wie uniformierte Pagenfrisuren aussehen. Darunter haben sie ihre Haare abgeschnitten. Die Männer lange Mäntel und Schläfenlocken.
Dann gibt es noch eine Besonderheit, von der wir im Vorfeld gehört hatten. In Manhattan schlummert ein Geheimnis, welches auf dem ersten Blick zu skurril erscheint, um wahr zu sein. Doch was die wenigsten wissen: Nahezu die gesamte Insel in New York wird von einem durchsichtigen Faden umspannt.
Dabei handelt es sich um einen durchsichtigen Faden, ähnlich einem Nylonfaden. Dieser ist etwa 29 Kilometer lang und an den Strommasten rund um die Skyline Manhattans befestigt.
Aber
wozu dient dieser Faden?
Diesen Faden
bezeichnet man als „Eruv“ und er existiert, um das Leben der
jüdischen Gemeinde zu erleichtern.
Nach dem jüdischen Glauben ist der Sabbat der Tag der Ruhe. Daher dürfen Juden an diesem Tag in der Öffentlichkeit nichts tragen, weder Bücher noch Einkäufe oder Kinder. Denn das Tragen von Dingen außerhalb des Hauses zählt als Arbeit.
Der Eruv, der nahezu die gesamte Insel umspannt, dient als eine symbolische Grenze: Alles, was von dieser Grenze umschlossen wird, zählt damit zum privaten Raum, ähnlich dem eigenen Zuhause.
So also können Mitglieder der jüdischen Gemeinde frei kommunizieren, Dinge tragen und sogar arbeiten - auch am Sabbat, ohne dass sie gegen die Gesetze ihrer Religion verstoßen.
Wir suchen nach diesem Faden, haben aber leider keinen Erfolg.
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| Häkeln im Prospect Park |
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| Die Seilbahn nach Roosevel Island |
Dann heißt er Koffer packen, am Freitag nimmt uns der Busfahrer mit nach Manhattan, dort steigen wir ins Taxi und es geht zum Flughafen Newark. Tschüß NY, es war wieder mal schön.
Unser Flug geht nach Lissabon, dann weiter nach Hamburg und von dort sind es noch zwei Stunden Fahrt bis nach Hause. Zwei Tage Jetlag, dann ist alles wieder im Lot.



























































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